Albaicín, Granada: das maurische UNESCO-Viertel | Stayforlong
Viertel von GranadaViertel-GuideLesezeit · 6 Min.

Der Albaicín: das maurische Gassenlabyrinth mit UNESCO-Status, gegenüber der Alhambra.

Steile Gassen, Cármenes mit versteckten Gärten und der Mirador de San Nicolás, der meistfotografierte Aussichtspunkt Granadas: Der Albaicín hat seinen aus der maurischen Zeit stammenden Grundriss bewahrt.

Gassen des Albaicín gegenüber der Alhambra

Der Albaicín, ein altes maurisches Viertel, wurde 1994 zum UNESCO-Welterbe erklärt. Er hat seinen Verlauf steiler Gassen und seine Häuser mit Cármenes bewahrt, den für Granada typischen ummauerten Gärten.

Geschichte & Ursprünge

Der Albaicín liegt seit maurischer Zeit auf dem Hügel gegenüber der Alhambra, damals der Wohnkern der Medina. Nach der Reconquista lebte die maurische Bevölkerung hier weiter, bis zu ihrer Vertreibung im 17. Jahrhundert. Sie hinterließ einen fast unveränderten Grundriss: enge Gassen, Sackgassen und weiße Mauern.

Erbe & Architektur

Die Cármenes, Häuser mit von hohen Mauern umschlossenem Garten, prägen die Architektur des Viertels. Der Mirador de San Nicolás bietet den bekanntesten Blick auf die Alhambra mit der Sierra Nevada im Hintergrund. Alte Reste von arabischen Bädern und kleine, zu Kirchen umgebaute Moscheen liegen über das Stadtgefüge verstreut.

Kultur & lebendige Traditionen

Der Albaicín wurde 1994 gemeinsam mit der Alhambra und dem Generalife zum UNESCO-Welterbe erklärt und ist weiterhin bewohnt, was ihn von einem Museumsort unterscheidet: Die Menschen leben mitten in ihrem Erbe, zwischen Nachbarschaftsläden und Aussichtspunkten für Touristen.

Empfohlene Route

Später Nachmittag · 17–19 Uhr: Aufstieg zum San Nicolás

Gehen Sie durch die steilen Gassen bis zum Mirador de San Nicolás, für den Sonnenuntergang über der Alhambra.

Abend · 19–21 Uhr: Bummel durchs Labyrinth

Abstieg über die Nebengassen, zwischen Cármenes und kleinen Plätzen.

Vorgeschlagene Route, nicht vor Ort getestet.

Häufige Fragen

Warum steht der Albaicín unter UNESCO-Schutz?

Seit 1994, gemeinsam mit der Alhambra und dem Generalife, wegen seines erhaltenen maurischen Grundrisses.

Was ist ein Carmen in Granada?

Ein Haus mit einem von hohen Mauern umschlossenen Garten, typisch für die Architektur des Albaicín.

Was ist der beste Blick auf die Alhambra vom Albaicín aus?

Der Mirador de San Nicolás, der meistfotografierte Aussichtspunkt Granadas.

Ist der Albaicín noch ein bewohntes Viertel?

Ja, anders als ein Museumsort leben die Menschen hier ganz normal.

Ist der Albaicín günstig zum Übernachten?

Ja, es ist das günstigste der sieben untersuchten Viertel in Granada, mit einem niedrigeren Durchschnittspreis pro Nacht als die anderen.